
(V. r. n. l.:) Ehrenpräses Prälat Richard Schulte Staade, Chorleiterin Stefka Michel und Chorist Gunther Maria Michel vor dem Trierer Dom
März 1, 2009

(V. r. n. l.:) Ehrenpräses Prälat Richard Schulte Staade, Chorleiterin Stefka Michel und Chorist Gunther Maria Michel vor dem Trierer Dom
Februar 27, 2009
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Тело Христово приимите
Источника бессмертнаго вкусите
Вкусите и видите
Яко благ Господ
Аллилуиа
Telo Hristovo priimite
Istočnika bessmertnago vkusite
Vkusite i vidite
Jako blag Gospod
Alliluia
Empfanget Christi Leib
Kostet den Quell der Unsterblichkeit
Kostet und seht
Wie gütig der Herr
Halleluja
Februar 27, 2009
Februar 27, 2009

Patrozinium: Heiliger Apostel und Evangelist Johannes der Theologe
Stadt: 47623 Kevelaer
Landkreis: Kleve/ Niederrhein
Bundesland: Nordrhein-Westfalen
Bistum: Münster

Gnadenbild der Muttergottes 'Trösterin der Betrübten' zu Kevelaer
Der Rektor des katholischen Marienwallfahrtsortes Kevelaer am Niederrhein, Prälat Schulte Staade, erinnert sich gerne daran, dass die Idee für eine orthodoxe Kapelle ihm Ende der siebziger Jahre ein orthodoxer Grieche gegeben hat, der als Zeichen der Dankbarkeit für eine Gebetserhörung dem Rektor ein goldenes Medaillon als Gabe für das Gnadenbild „Maria Trösterin der Betrübten“ überreichte. Als Pastor Schulte Staade den Mann fragte, wieso er, ein orthodoxer Gläubiger, einem katholischen Gnadenbild ein so kostbares Geschenk mache, habe der Grieche ihm geantwortet: „Es ist überall die eine Muttergottes Maria, für die Katholiken und für die Orthodoxen“. Diese Antwort hat Pastor Schulte Staade begeistert und davon überzeugt, dass gerade in Kevelaer, einem Wallfahrtsort der Gottesmutter, die orthodoxen Gläubigen Geborgenheit und eine zweite Heimat finden müssen.
Aber erst am Ende der achtziger Jahre wurden Gesprächskontakte mit den Vertretern der verschiedenen autokephalen orthodoxen Kirchen in Deutschland aufgenommen und deren Zustimmung für den Bau einer orthodoxen Kapelle in Kevelaer angefragt.
Februar 27, 2009
Februar 27, 2009
Donnerstag, 7. Mai 2009, 19.00 Uhr, Johanneskapelle Kevelaer:
Vesper zum Fest des hl. Erzmärtyrers Georg, des Tropäophoren
Montag, 20. April 2009, 19.00 Uhr, Johanneskapelle Kevelaer:
Vesper zum orthodoxen Osterfest
Sonntag, 19. April 2009, 10.30 Uhr, Serbisch-Orthodoxe Kirche ‘Christi Himmelfahrt’ in Aachen (52146 Würselen, Tannenweg 14):
Göttliche Liturgie zum orthodoxen Osterfest
Mittwoch, 25. März 2009, 19.00 Uhr, Johanneskapelle Kevelaer:
Vesper zum Fest Mariä Verkündigung, zugleich Fest der orthodoxen Frau und Mutter
Sonntag, 1. März 2009, 16.30 Uhr, Johanneskapelle Kevelaer:
Taufe und Vesper
Februar 26, 2009
Februar 26, 2009
Februar 26, 2009
Februar 26, 2009

Kevelaerer Kapelle 'Heiliger Apostel Johannes der Theologe', Eingang Amsterdamer Straße
Wenn man in Kevelaer den Kapellenplatz in nördlicher Richtung über die Amsterdamer Straße verlässt, trifft man auf der rechten Straßenseite bald auf eine kleine Kapelle, die durch eine vergoldete Halbkuppel über dem Eingang auf sich aufmerksam macht und in mehrfacher Hinsicht bemerkenswert ist: die orthodoxe Johanneskapelle. Sie bildet den Schlusspunkt des großen Komplexes des Priesterhauses und gehört zur Wallfahrtspfarrei St. Marien, die diese Kapelle auch gebaut hat. Das ist der erste bemerkenswerte Aspekt: Dass eine katholische Pfarre eine orthodoxe Kapelle gebaut hat.
Prälat Richard Schulte Staade, Rektor der Wallfahrt, erzählt, dass er den Anstoß zum Bau dieser Kapelle Ende der 70er Jahre durch die Votivgabe (1) eines Griechen bekam. Dieser habe ihn nachdenklich gestimmt mit seiner Antwort auf die Frage, weswegen er, ein orthodoxer Christ, einem katholischen Wallfahrtsort etwas schenke. Er hatte nämlich gesagt, dass die Gabe nicht für die katholische Kirche, sondern für Maria bestimmt sei, und Maria sei für alle Christen da; deshalb würden doch auch viele Orthodoxe zum Gnadenbild der Muttergottes nach Kevelaer kommen.