Kirche St. Pantaleon Köln

Kirche St. Pantaleon Köln

Vom 9. bis 16. Juni findet das diesjährige Gedenken der Pfarrei St. Pantaleon in Köln an die Kaiserin Theophanou statt, die dort begraben liegt.

St. Pantaleon ist ein frühromanischer Kirchenbau in Köln im Bereich der südlichen Altstadt. Sie ist eine der zwölf großen romanischen Basiliken in der Altstadt Kölns und dem heiligen Pantaleon (lateinische Namensform), sowie Cosmas und Damian geweiht. Der griechische Originalname des spätantiken Märtyrers St. Pantaleon lautet Panteleímon (Παντελεήμων) und bedeutet Allerbarmer. (↗ St. Pantaleon (Köln))

Auf der Internetpräsenz der Pfarrei St. Pantaleon ist das Programm des Theophanou-Gedenkens 2009 veröffentlicht: ↗ Theophanu – Gedenken 2009. Dort ist auch ein Verweis auf unseren Joan-Kukuzel-Blog enthalten.

Otto II. und seine Gemahlin Theophanu, von Christus gekrönt und gesegnet; Relieftafel aus Elfenbein, etwa 982/983, Mailand (?), Museum Cluny, Paris

Otto II. und seine Gemahlin Theophanu, von Christus gekrönt und gesegnet; Relieftafel aus Elfenbein, etwa 982/983

Der Joan-Kukuzel-Chor Kevelaer wird am Montag, dem 15. Juni 2009, um 18.30 Uhr in St. Pantaleon Köln zur feierlichen Eucharistie für die Einheit der Christen in Ost und West singen.

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21.1.
Ostkirchengesänge im Dom zu Münster bei der Andacht zur Gebetswoche für die Einheit der Christen

17.3.
Singen beim ökumenischen Gottesdienst mit dem Apostolischen Visitator für die Exilbulgaren, Msgr. Georgi Eldârov, anlässlich der Bulgarenwallfahrt nach Kevelaer

12.5.
Ostkirchliches Seminar, abends Marienlob in der Kerzenkapelle

16.6.
Vesper in der Basilika zur Eröffnung der Ikonenausstellung „Orthodoxe Schönheit aus Byzanz, Griechenland, Russland und Bulgarien“ im Petrus-Canisius-Haus

Juli
Besuch des Kirchenchors an der Kathedralkirche „Sveta Nedelja“ (Sofia/ Bulgarien) unter der Leitung von Kiril Popov

19.8.
Vesper zum Abschluss der Ikonenausstellung

15.11.
Ostkirchengesänge bei der Vorabendmesse im Marienhospital Kevelaer

23.12.
Vesper zum 4. Advent in der Basilika St. Marien

3.3.
Singen im Petrus-Canisius-Haus anlässlich der Bulgaren-Wallfahrt nach Kevelaer mit Pater Ivan Sofranov

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(V. r. n. l.:) Ehrenpräses Prälat Schulte Staade, Chorleiterin Stefka Michel und Chorist Gunther Maria Michel

(V. r. n. l.:) Ehrenpräses Prälat Richard Schulte Staade, Chorleiterin Stefka Michel und Chorist Gunther Maria Michel vor dem Trierer Dom

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DIE ORTHODOXE JOHANNESKAPELLE
ZU KEVELAER

Patrozinium: Heiliger Apostel und Evangelist Johannes der Theologe

Stadt: 47623 Kevelaer
Landkreis: Kleve/ Niederrhein
Bundesland: Nordrhein-Westfalen
Bistum: Münster

Gründungsgeschichte und Bedeutung

Gnadenbild der Muttergottes 'Trösterin der Betrübten' zu Kevelaer

Gnadenbild der Muttergottes 'Trösterin der Betrübten' zu Kevelaer

Der Rektor des katholischen Marienwallfahrtsortes Kevelaer am Niederrhein, Prälat Schulte Staade, erinnert sich gerne daran, dass die Idee für eine orthodoxe Kapelle ihm Ende der siebziger Jahre ein orthodoxer Grieche gegeben hat, der als Zeichen der Dankbarkeit für eine Gebetserhörung dem Rektor ein goldenes Medaillon als Gabe für das Gnadenbild „Maria Trösterin der Betrübten“ überreichte. Als Pastor Schulte Staade den Mann fragte, wieso er, ein orthodoxer Gläubiger, einem katholischen Gnadenbild ein so kostbares Geschenk mache, habe der Grieche ihm geantwortet: „Es ist überall die eine Muttergottes Maria, für die Katholiken und für die Orthodoxen“. Diese Antwort hat Pastor Schulte Staade begeistert und davon überzeugt, dass gerade in Kevelaer, einem Wallfahrtsort der Gottesmutter, die orthodoxen Gläubigen Geborgenheit und eine zweite Heimat finden müssen.

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Aber erst am Ende der achtziger Jahre wurden Gesprächskontakte mit den Vertretern der verschiedenen autokephalen orthodoxen Kirchen in Deutschland aufgenommen und deren Zustimmung für den Bau einer orthodoxen Kapelle in Kevelaer angefragt.

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Kevelaerer Kapelle Hl. Johannes der Theologe, Eingang Amsterdamer Straße

Kevelaerer Kapelle 'Heiliger Apostel Johannes der Theologe', Eingang Amsterdamer Straße

Wenn man in Kevelaer den Kapellenplatz in nördlicher Richtung über die Amsterdamer Straße verlässt, trifft man auf der rechten Straßenseite bald auf eine kleine Kapelle, die durch eine vergoldete Halbkuppel über dem Eingang auf sich aufmerksam macht und in mehrfacher Hinsicht bemerkenswert ist: die orthodoxe Johanneskapelle. Sie bildet den Schlusspunkt des großen Komplexes des Priesterhauses und gehört zur Wallfahrtspfarrei St. Marien, die diese Kapelle auch gebaut hat. Das ist der erste bemerkenswerte Aspekt: Dass eine katholische Pfarre eine orthodoxe Kapelle gebaut hat.

Prälat Richard Schulte Staade, Rektor der Wallfahrt, erzählt, dass er den Anstoß zum Bau dieser Kapelle Ende der 70er Jahre durch die Votivgabe (1) eines Griechen bekam. Dieser habe ihn nachdenklich gestimmt mit seiner Antwort auf die Frage, weswegen er, ein orthodoxer Christ, einem katholischen Wallfahrtsort etwas schenke. Er hatte nämlich gesagt, dass die Gabe nicht für die katholische Kirche, sondern für Maria bestimmt sei, und Maria sei für alle Christen da; deshalb würden doch auch viele Orthodoxe zum Gnadenbild der Muttergottes nach Kevelaer kommen.

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